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Blumen für die Seele:

BACH-BLÜTEN
 
Pflanzen-Essenzen des englischen Arztes Dr. Edward Bach bringen
Gefühle und Körper in Harmonie

Bach-Blüten verdanken ihren
Namen nicht einer Herkunft aus Bachgründen oder Flußufern.

Sie heißen so nach ihrem Entdecker Dr. Edward Bach (1886-1936). Dieser englische Arzt spezialisierte sich anfangs auf Chirurgie und Bakteriologie. Frühzeitig entwickelte er jedoch einen ganzheitlichen Ansatz der Medizin. Er ging davon aus, daß körperliche Beschwerden nur Ausdruck von seelischen Problemen sind. Eine aus- geglichene Seele sei der beste Garant für eine gute Gesundheit: "Gesundheit bedingt, in Harmonie mit unserer Seele zu sein." (aus Dr. Bach, "Befreie Dich selbst", 1932). 

Eingebettet in eine sanfte Landschaft  mit grünen Wiesen und Hecken steht das ein-
same Haus nahe der Ortschaft Sotwell in
der englischen Grafschaft Oxfordshire. In
seiner Einfachheit erinnert es an Häuser auf Kinderzeichnungen. Und so bunt wie
auf einem Kinderbild blüht auch der Garten davor: violetter Storchenschnabel steht neben Zierrosen und knallrotem Mohn. Dazwischen leuchten gelbe Butterblumen. Ein schmaler Pfad führt durch das Blütenmeer zur Eingangstür des Gebäudes.

Dort gibt ein Metallschild Auskunft über
das verträumte Anwesen: “Mount Vernon:
Heim von Dr. Edward Bach".

Er konzentrierte sich auf die Heilkräfte von Blüten, denen er ein besonders großes heilendes Potential
zumaß. Dr. Bach fand - unter anderem in seinem eigenen Garten - 38 Essenzen aus wildwachsenden, ungiftigen Pflanzen und Bäumen, wie Eiche, Ulme oder Geißblatt, die in der Volksmedizin mit den 38 Seelenzuständen der menschlichen Natur korrespondieren.

Bach war überzeugt, daß jede Krankheit eine Botschaft unserer Seele ist, die uns damit aufruft, unsere Lebensweise zu verändern.. Sie basiert auf einem Mißverständnis zwischen dem sogenannten “höheren Selbst", unserem Innersten, das weiß, was gut für uns ist, und der Persönlichkeit des Menschen, seinem Charakter.

Diese Disharmonie führt, so Dr. Bachs Erkenntnis, früher oder später zu negativen Gemütszuständen
wie Eifersucht und Ungeduld. Die Spannungen können sich dann als Krankheiten auf den Körper nieder- schlagen. Sie rufen uns dazu auf, unsere Lebensweise und unsere geistige Einstellung zu verändern.

Die Essenzen sollen uns helfen, wieder ins seelische Gleichgewicht zu kommen.

Dafür benutzt man die sogenannte Venergetische Information der Pflanze. Die Blüten (ausschließlich von lebenden Pflanzen) werden entweder ausgekocht oder bei der “Sonnen-Methode" in eine Glasschüssel
mit Quellwasser eingelegt.

"Die Schüssel bleibt drei Stunden in der Sonne stehen und die heilenden Bestandteile der Blüten gehen
ins Wasser über", erklärt John Ramsell vom Bach Centre. In der Bundesrepublik Deutschland unterhält
das englische Bach Centre ein Informationsbüro m Hamburg (Eppendorfer Landstr. 32).

In England hat man seit 60 Jahren Erfahrung mit den Bach-Konzentraten. Die Blüten werden von
Dr. Bachs Nachfolgern John Ramsell und seiner Tochter Judy Howard, die heute das Bach Centre leiten,
an den Original-Fundorten des Entdeckers gesammelt, denn Klima und Bodenbeschaffenheit spielen
eine wichtige Rolle. Die nach Deutschland eingeführten original Bach-Blüten-Essenzen tragen die Bezeichnung “Bach Flower Stock Concentrates" auf dem Etikett. Mit einem ärztlichen Privatrezept be-
kommt man sie in der Apotheke.

Dr. Barbara Ohlen (53), Ärztin für Orthopädie und Naturheilverfahren in Stade; “Für mich ist es wichtig, daß bei Bachs Theorie im Gegensatz zur sonstigen Wissenschaft, die subjektiven  Empfindungen zählen. Wenn ein Patient zu mir kommt, stelle ich erst eine schulmedizinische Diagnose. Dann behandle ich mit Chirotherapie oder Neuraltherapie. Und zusätzlich gebe ich noch Bach-Blüten. Psychologen haben beobachtet, daß sich emotionale Zustände im Körper widerspiegeln. Zum Beispiel sind Leute, die Schulterschmerzen haben, zu 80 Prozent aggressionsgehemmt. Die sind nicht in der Lage, jemandem eine zu "scheuern". Bei solchen Fällen kommt man mit Bach-Blüten weiter. Für mich ist es ein Erfolg, wenn der Patient anfängt, über sich nachzudenken. Viele kommen dann wieder und fragen: Können meine Rückenschmerzen nicht psychische Gründe haben?"

 

 

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